Uni-Freiburg

Seminar für Griechische und Lateinische Philologie


Homepage des Kurses

Lateinische Lektüreübung I: Römisches Epos (Faller)
(Do., 10-12h, Seminarraum Mittellatein (Werthmannstr. 8, Raum 01 009))

HINWEIS: Der Kurs ist eine Präsenzveranstaltung. In Notfällen gibt es auch einen Digitalzugang - folgen Sie diesem Link.

 
---- INFO zum Erwerb eines Leistungsnachweises: Um einen Nachweis in diesem Kurs zu erwerben, ist - neben regelmäßiger Anwesenheit und Mitarbeit - das Mitschreiben von zwei Klausuren erforderlich (13.06.2024 und 18.07.2024). Die Klausur am 13.06. gilt lediglich als Übungsklausur; die Teilnahme ist dennoch im Rahmen der Studienleistungen verpflichtend. Die Abschlussklausur am 18. Juli 2022 wird für den Nachweis gewertet. Im polyvalenten B.A. gilt der Kurs als Studienleistung (4 ECTS).
Sollte der Kurs für Sie eine Prüfungsleistung sein bzw. beinhalten (z.B. BA Klass. Phil.) und Sie zur Abschlussklausur antreten, nehmen Sie damit einen Ihrer Prüfungsversuche wahr; die Klausur kann dann im Fall des Nichtbestehens im Normalfall nur noch einmal wiederholt werden!

--- Die Anmeldung für diesen Kurs ist nicht mehr möglich.

--- Alle den Kurs betreffende Korrespondenz bitte ich zu richten an:
sizilien@altphil.uni-freiburg.de

Hier das erste Arbeitsblatt für die Sitzung am 18.4.2024. Einige der in der Sitzung gezeigten Zusatzmaterialien.
Texte für die Sitzungen am 25.4., 2.5., 16.5.2024 und 6.6.2024 (was genau zu übersetzen ist, wird in den jeweiligen Sitzungen besprochen).
Erste Seite des dritten Buches der Aeneis mit metrischen Analysen.
Texte für die Sitzung am 27.06.2024. (zu übersetzen sind: Lukan: Verse 760-774; Silius: 406-415). Zu diesen  Autoren folgende Bemerkungen:
- Lukan: Mitten im römischen Bürgerkrieg (Caesar gegen Pompeius), kurz vor der Schlacht bei Pharsalos, möchte der Sohn des Pompeius, Sextus P., wissen, was die Zukunft für ihn bringt. Anders als Aeneas wendet er sich nicht an eine renommierte Seherin und wird auch nicht in die Unterwelt hinabgeführt. Im Gegenteil: Er wendet sich an eine thessalische Hexe namens Erictho, welche einen in einer Schlacht Getöteten mit grausigen Praktiken reanimiert, und dieser verkündet, was er von den Schatten in der Unterwelt gehört hat. Literatur: Korenjak, Martin: Die Ericthoszene in Lukans Pharsalia: Einleitung, Text, Übersetzung, Kommentar, Frankfurt a.M. etc. 1996.
- Die Situation, die Silius Italicus beschreibt, ist folgende: Während in Karthago eine römische Gesandtschaft mit den Puniern verhandelt, ist deren Feldherr Hannibal in Spanien, belagert die Stadt Sagunt und kämpft mit einigen aus seiner Sicht aufsässigen spanischen Stämmen. Als er letztere besiegt hat, beschenken diese ihn mit einer prächtigen Rüstung, auf der die Geschichte Karthagos von ihren Anfängen an in Reliefform dargestellt ist.
-
"Steckbriefe" zu Lucan und Silius Italicus.
AKTUELL
: Texte für die Sitzungen am 4.7. und 11.7.2024 (richtig zu übersetzen sind von den einzelnen Textabschnitten jeweils die ersten 25 Verse).

--- Das  Kursprogramm insgesamt sieht folgendes vor:
          - 18.04.2024: Einführung zur Metrik
          - Sitzungen am 25.4., 02.05., 16.05., und 06.06.2024: Vergil,
            Aeneis III.
          - 13.06.2024: Übungsklausur
          - 20.06.2024: Besprechung der Klausur; außerdem:
Einführungen
             zu
Lucan und Silius Italicus.
         
- 27.06.2024: Passagen aus
Lucan, Pharsalia und  Silius Italicus
         
- 04.07. und 11.07.2024: Auszüge aus Vergil, Aeneis VII.
          - 18.07.2024: Abschlussklausur (zur üblichen Kurszeit).

          - (freiwilliger) Zusatztermin zur Besprechung der
            Abschlussklausur: Do., 25.7.2024, 11.00-12.00 (digital).

--- Weitere Links:

• Eine Wortliste zum Latein des Epos - knapp und sichtbar abgenutzt, aber nicht nutzlos
Grammatische Eigenheiten des Dichterlateins
• Knappe Zusammenfassung zur lateinischen Metrik (erstellt an der Universität Zürich, nach: Stephan Flaucher, Lateinische Metrik, Stuttgart 2008)